Vitamine und Mineralstoffe - im Überblick

Vitamine und Mineralstoffe stellen essentielle Bausteine des Organismus dar, stärken das Immunsystem und dienen der Energiegewinnung. Jedem Vitamin und jedem Mineralstoff fallen dabei verschiedene Aufgaben und Wirkungen zu, z. B. zum Aufbau von Zellen, Blutkörperchen, Zähnen und Knochen. Fehlen dem Organismus dauerhaft Vitamine und/oder Mineralien, so können sich Krankheiten und Ungleichgewichte einstellen. Daher ist es so wichtig, dem Körper stets ausreichende Mengen der Mikronährstoffe zuzuführen bzw. dafür zu sorgen, dass er sie selbst bilden kann.

Viel Tageslicht und eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung können für einen ausreichenden Vitamin- und Mineralienhaushalt sorgen, da die meisten von ihnen über die tägliche Nahrung aufgenommen werden. Dennoch weisen die meisten Mitteleuropäer einen eklatanten Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen auf. Eine Lösung können hier Ergänzungsmittel darstellen, auch als Supplements bezeichnet. Diese sind mittlerweile in vielen verschiedenen Zusammenstellungen und Ausführungen im Handel zu kaufen oder im Internet zu bestellen (als Tabletten, Kapseln, Pulver, flüssige Präparate usw.), so dass sich nahezu alle Mangelerscheinungen ganz nach Bedarf individuell beheben lassen.

An dieser Stelle soll jedoch zunächst eine grundsätzliche Übersicht aller wichtigen Vitamine und Mineralstoffe mit ihren Aufgaben und Eigenschaften gegeben werden, beginnend mit den Vitaminen.

Was sind Vitamine?

Ein Vitamin ist ein organisches Molekül, ein essentieller Mikronährstoff, den der Organismus in kleinen Mengen für das reibungslose Funktionieren seines Stoffwechsels benötigt. Essentielle Nährstoffe kann der Organismus weder ganz noch teilweise in ausreichender Menge synthetisieren, ihr Bedarf muss daher über die Nahrung gedeckt werden.

Die meisten Vitamine sind keine einzelnen Moleküle, sondern Gruppen von verwandten Molekülen, die Vitamere genannt werden. So besteht Vitamin E beispielsweise aus vier Tocopherolen und vier Tocotrienolen.

Welche Vitamine braucht der Körper?

Übersicht der 13 Vitamine (Liste aller Vitamine), die der menschliche Stoffwechsel für seine Aufgaben benötigt:

Vitamine haben vielfältige biochemische Funktionen. Einige Formen von Vitamin A wirken als Regulatoren des Zell- und Gewebewachstums und der Differenzierung. Die Vitamine des B-Komplexes fungieren als Enzymkofaktoren (Coenzyme) oder als Vorläufer für die Coenzyme. Vitamin D hat eine hormonähnliche Funktion als Regulator des Mineralstoffwechsels für Knochen und andere Organe. Die Vitamine C und E wirken als Antioxidantien.

In welchen Lebensmitteln sind Vitamine?

Vitamine kommen in unterschiedlicher Konzentration in Lebensmitteln vor. Fettlösliche Vitamine sind vor allem in fetthaltigen Lebensmitteln zu finden, was sehr sinnvoll ist, weil fettlösliche Vitamine nur in Verbindung mit Fett vom Körper richtig aufgenommen werden. Es empfiehlt sich daher, bei Lebensmitteln ohne eigenen Fettanteil (z. B. Möhren) zur besseren Nutzung der fettlöslichen Vitamine etwas Butter, Sahne oder Öl hinzuzufügen. Allerdings ist beim Kochen darauf zu achten, dass nicht alle Vitamine hitzebeständig sind.

Wasserlösliche Vitamine kann der Körper nur in kleinsten Mengen speichern. Daher muss darauf geachtet werden, wasserlösliche Vitamine möglichst täglich einzunehmen. Wasserlösliche Vitamine umfassen vor allem die B-Gruppe sowie Vitamin C.

Nachfolgend eine Tabelle der verschiedenen Vitamine mit den jeweils ergiebigsten Quellen:

Alle Vitamine und ihre Funktion im Kurzüberblick

Über jedes Vitamin könnten ganze Bücher und Tabellen verfasst werden. Einen ersten Überblick über die individuellen Eigenschaften jedes Vitamins geben die folgenden Abschnitte:

Vitamin A: Das „Seh-Vitamin“

Vitamin A ist eine Gruppe ungesättigter organischer Nährstoffe, zu der Retinol, Retinal, Retinsäure und mehrere Provitamin-A-Carotinoide (insbesondere Beta-Carotin) gehören. Vitamin A hat mehrere Funktionen: Es ist wichtig für Wachstum und Entwicklung, für die Aufrechterhaltung des Immunsystems und eine gute Sehkraft. Vitamin A wird von der Netzhaut des Auges benötigt und wirkt als Retinsäure (eine irreversibel oxidierte Form von Retinol) als wichtiger, hormonähnlicher Wachstumsfaktor für Epithelzellen und andere Zellen.

In Lebensmitteln tierischen Ursprungs ist die Hauptform von Vitamin A ein Ester, vor allem Retinylpalmitat, das im Dünndarm in Retinol (chemisch gesehen ein Alkohol) umgewandelt wird.

Vitamin A kann in zwei Hauptformen in Lebensmitteln gefunden werden:

Kurzportrait: Vitamin A - wofür?

Fürs Gehirn, für trockene Haut, für Haare bzw. bei Haarausfall, für die Nerven, für Schwangere bzw. bei Problemen in der Schwangerschaft oder mit dem Schwanger werden, bei Kinderwunsch und in der Stillzeit und vor allem für die Augen bzw. bei Problemen mit den Augen und Erkrankungen der Augen.

Vitamin B1: Der Stoffwechsel-Profi

Vitamin B1 (auch Thiamin genannt), ist ein Vitamin, das in Lebensmitteln enthalten ist und als Nahrungsergänzungsmittel und in Form von Medikamenten hergestellt wird. Lebensmittelquellen für Thiamin sind Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, einige Fleischprodukte und Fische. Die Getreideverarbeitung entfernt einen Großteil des Thiamingehalts, so dass in vielen Ländern Getreide und Mehle mit Thiamin angereichert werden.

Thiamin ist ein essentieller Mikronährstoff, der nicht im Körper hergestellt werden kann und für den Stoffwechsel zusammen mit Glukose, Aminosäuren und Lipiden benötigt wird.

Der Mikronährstoff wurde 1910 entdeckt und war das erste Vitamin, welches isoliert werden konnte. Es steht auf der Liste der wichtigsten Medikamente der Weltgesundheitsorganisation und gehört damit zu den wirksamsten und sichersten Medikamenten, die in einem Gesundheitssystem benötigt werden. Vitamin B1 ist als Generikum und als rezeptfreies Medikament erhältlich.

Kurzportrait: Vitamin B1 - wofür?

Gegen Depressionen, für die Wechseljahre, gegen Stress, gegen Müdigkeit und gegen Augenringe, zum Abnehmen, bei Kopfschmerzen, gegen Infektionen im Körper, für den Menschen mit Konzentrationsschwäche.

Vitamin B2: Stark gegen Migräne & Co.

Riboflavin, auch bekannt als Vitamin B2, ist ein Vitamin, das in Lebensmitteln enthalten ist und als Nahrungsergänzungsmittel verwendet wird. Zu den Nahrungsquellen gehören Eier, grünes Gemüse, Milch und andere Milchprodukte, Fleisch, Pilze und Mandeln. Einige Länder verlangen den Zusatz zu Getreide. Als Ergänzung wird es zur Vorbeugung und Behandlung verschiedener Erkrankungen, z. B. Migräne, eingesetzt und vom Körper für die Zellatmung benötigt. Es kann oral oder per Injektion verabreicht werden.

Riboflavin wurde 1920 entdeckt, 1933 isoliert und 1935 erstmals synthetisch hergestellt. Es steht auf der Liste der wichtigsten Medikamente der Weltgesundheitsorganisation. Riboflavin ist als Generikum und rezeptfrei erhältlich.

Lebensmittel und Getränke, die Vitamin B2 ohne Anreicherung speichern und liefern, sind Milch, Käse, Eier, Blattgemüse, Leber, Nieren, mageres Fleisch, Hülsenfrüchte, Pilze und Mandeln. Die Vermahlung von Getreide führt zu einem erheblichen Verlust (bis zu 60 %) von Vitamin B2, so dass Weißmehl in einigen Ländern durch die Zugabe des Vitamins angereichert wird. Die Anreicherung von Brot und verzehrfertigen Frühstückscerealien trägt wesentlich zur Versorgung des Tagesbedarfs mit Vitamin B2 bei. Es ist schwierig, Riboflavin in flüssige Produkte einzubauen, da es eine schlechte Löslichkeit in Wasser aufweist und auch wenig hitzebeständig ist. Hier kann alternativ Riboflavin-5-Phosphat (E101a), eine löslichere Form, zum Einsatz kommen.

Kurzportrait: Vitamin B2 - wofür?

Für Schwangere bzw. in der Schwangerschaft, gegen Akne, zum Aufbau gesunder Haut, gegen Pickel, für guten Haarwuchs bei Frau und Mann, gegen Augenringe, für den Menschen mit Alkoholproblemen.

Vitamin B3: Der Regulator für den Stoffwechsel

Vitamin B3 ist ein Vitamin, das drei Formen beinhaltet: Nicotinamid (Niacinamid), Niacin (Nicotinsäure) und Nicotinamid-Ribosid. Alle drei Formen von Vitamin B3 werden im Körper in Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid (NAD) umgewandelt, welches für die reibungslose Funktion des Stoffwechsels unabdingbar ist. Die Gruppe wird auch als Vitamin-B3-Komplex bezeichnet.

Vitamin B3 ist in Bohnen, Milch, Fleisch und Eiern in größeren Mengen enthalten. Ein Mangel kann von Hauttrockenheit, Juckreiz, Parästhesie und Kopfschmerzen begleitet werden.

Kurzportrait: Vitamin B3 - wofür?

Bei Durchfall, für Nerven und gegen Depressionen, für den Aufbau der Schleimhäute, gegen Arthrose und entzündliche Krankheiten, bei Gelenkschmerzen.

Vitamin B5: Stark bei der Wundheilung

Vitamin B5 wird auch als Pantothensäure bezeichnet und ist ein wasserlösliches Vitamin. Lebewesen benötigen Pantothensäure, um das Coenzym-A (CoA) sowie Proteine, Kohlenhydrate und Fette zu synthetisieren und zu metabolisieren.

Der Name leitet sich vom griechischen „Pantothen“ ab, was „von überall her“ bedeutet. Tatsächlich sind kleine Mengen an Pantothensäure in fast allen Lebensmitteln enthalten (die oft schon den Tagesbedarf decken), hochdosierte Anteile in angereichertem Vollkorngetreide, Eigelb, Leber und Trockenpilzen. Pantothensäure wurde 1933 von Roger J. Williams entdeckt.

Vollkorngetreide ist theoretisch eine gute Quelle für Vitamin B5. Allerdings wird durch das Mahlen ein Großteil der Pantothensäure entfernt, weil sie in den äußeren Schichten des Vollkorns vorkommt.

Das Derivat der Pantothensäure, Pantothenol (Panthenol), ist eine stabilere Form des Vitamins und wird oft in hochdotierten Multivitaminpräparaten verwendet. Eine weitere, häufig ergänzende Form des Vitamins ist Calciumpantothenat. Calciumpantothenat wird häufig in Ergänzungsmitteln verwendet, da es als Salz stabiler ist als Pantothensäure.

Kurzportrait: Vitamin B5 - wofür?

Für Sportler bzw. beim Sport, gegen Müdigkeit, Wundheilung, Sonnenbrand, für Gelenke, unterstützend beim Muskelaufbau, mehr Entspannung und Ausgeglichenheit für den Körper, bei Gelenkschmerzen und Problemen mit den Muskeln, für eine effektive Fettverbrennung.

Vitamin B6: Der Enzym-Turbo

Die Bezeichnung Vitamin B6 bezieht sich auf eine Gruppe von chemisch ähnlichen Verbindungen. Seine aktive Form dient als Coenzym in rund 100 Enzymreaktionen im Aminosäure-, Glukose- und Lipidstoffwechsel.

Vitamin B6 ist in Lebensmitteln sowohl in freier als auch in gebundener Form enthalten. Die Verluste beim Kochen, Lagern und Verarbeiten von Vitamin B6 variieren und können in einigen Lebensmitteln mehr als 50 % betragen (Tagesbedarf beachten!). Pflanzliche Lebensmittel verlieren bei der Verarbeitung am wenigsten, da sie meist Pyridoxin enthalten, das weitaus stabiler ist als das Pyridoxal oder Pyridoxamin in tierischen Lebensmitteln. So kann beispielsweise Milch beim Trocknen 30 - 70 % ihres Vitamin B6-Gehalts verlieren. Vitamin B6 befindet sich in der Keim- und Aleuronschicht von Getreide, durch das Mahlen wird dieses Vitamin im Weißmehl reduziert. Die Erwärmung, die vor den meisten Gefrier- und Konservenprozessen stattfindet, kann ebenfalls zum Verlust von Vitamin B6 in Lebensmitteln führen.

Lebensmittel, die große Mengen an Vitamin B6 enthalten, sind: Lachs, Huhn- und Rindfleisch, Bananen, Kichererbsen und Walnüsse.

Kurzportrait: Vitamin B6 - wofür?

Gegen Stress und Nervenleiden, fürs Gehirn, für die Augen, bei Missempfindungen ausgleichend für den Körper, bei Appetitlosigkeit und Wachstumsstörungen.

Vitamin B12: Der Nerven-Regulator

Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin, das am Stoffwechsel jeder Zelle des menschlichen Körpers beteiligt ist. Es ist ein Kofaktor bei der DNA-Synthese, sowohl am Fettsäure- als auch am Aminosäurestoffwechsel beteiligt und besonders wichtig für die Funktion des Nervensystems.

Vitamin B12 ist eines von acht B-Vitaminen; es ist das größte und strukturell komplexeste Vitamin. Es besteht aus einer Klasse von chemisch verwandten Verbindungen (Vitamere), die alle physiologische Aktivität zeigen. Die einzigen Organismen, die Vitamin B12 produzieren, sind bestimmte Bakterien. Einige dieser Bakterien befinden sich im Boden um die Gräser, die Wiederkäuer fressen. Die Tiere nehmen beim Fressen auch Bestandteile des Bodens mit auf (insbesondere Erde), und erhalten damit auch die vitaminproduzierenden Bakterien. Diese vermehren sich, bilden dann einen Teil der Darmflora und produzieren weiteres Vitamin B12.

Da es keine zuverlässigen pflanzlichen Quellen für das Vitamin gibt, müssen Veganer ein Nahrungsergänzungsmittel oder angereicherte Lebensmittel für die Aufnahme von B12 verwenden oder ernsthafte gesundheitliche Folgen riskieren. Nicht-Veganer erhalten meist genügend Vitamin B12 durch den Verzehr tierischer Produkte wie Fleisch, Milch, Eier und Fisch.

Kurzportrait: Vitamin B12 - wofür?

Für Kleinkinder bzw. für Kinder, in der Schwangerschaft, in der Stillzeit, bei Kinderwunsch, zum schwanger werden, gegen Entzündungen im Körper.

Biotin: Für schöne Haare, Haut & Nägel

Biotin ist ein wasserlösliches B-Vitamin, auch Vitamin B7 genannt und früher als Vitamin H oder Coenzym R bekannt. Es ist an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen sowohl beim Menschen als auch bei anderen Organismen beteiligt, vor allem bei der Verwertung von Fetten, Kohlenhydraten und Aminosäuren.

Biotinmangel kann durch unzureichende ernährungsbedingte Aufnahme oder Vererbung einer oder mehrerer angeborener genetischer Störungen verursacht werden, die den Biotinstoffwechsel beeinflussen. Symptome können Haarverdünnung oder Hautausschlag im Gesicht sein.

Biotin ist auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln verfügbar, einzeln oder als Bestandteil von Multivitaminpräparaten.

Kurzportrait: Biotin - wofür?

Für Haare (für Haarwachstum) bzw. bei Haarausfall, gegen Akne / gegen Pickel, für Nägel, bei unzureichendem Haarwuchs, für die Leber, für entspannte Muskeln bzw. beim Muskelaufbau, beim Sport und für Sportler.

Folsäure: Freund des Blutes

Folsäure, auch als Vitamin B9 bekannt, ist eines der B-Vitamine. Es kann oral oder durch Injektion eingenommen werden. Folsäure ist für den Körper unerlässlich, um DNA, RNA und Aminosäuren zu produzieren, die für die Zellteilung benötigt werden. Da der Organismus keine Folsäure selbst herstellen kann, wird sie aus der Nahrung benötigt, wodurch sie ein essentielles Vitamin darstellt.

Die ungenügende Aufnahme von Folsäure kann zu Folatmangel führen, wodurch es in der Folge zu einer Anämie kommen kann, die sich durch eine zu geringe Anzahl großer roter Blutkörperchen auszeichnet. Zu den Symptomen können Müdigkeit, Herzklopfen, Kurzatmigkeit, offene Wunden auf der Zunge und Farbveränderungen von Haut und Haaren gehören.

Folsäure kommt in der Natur in einer Vielzahl von Lebensmitteln vor. Zu den reichsten Quellen gehören Hefeextrakt, Linsen, Bohnen, Kichererbsen, grünes Blattgemüse wie Rosenkohl, Grünkohl und Spinat, viele Kräuter, Erdbeeren, viele Nüsse einschließlich Haselnüsse und Walnüsse, Fleisch (insbesondere Leber und Nieren) und einige Meeresfrüchte.

Kurzportrait: Folsäure - wofür?

Für Vegetarier, in der Schwangerschaft, für Haare und für Nägel, begleitend bei einer Diät (Frauen und Männer), bei Diabetes bzw. für Diabetiker.

Vitamin C: Für ein starkes Immunsystem

Vitamin C, auch bekannt als Ascorbinsäure und L-Ascorbinsäure, ist ein Vitamin, das in verschiedenen Lebensmitteln enthalten ist und als Nahrungsergänzungsmittel angeboten wird. Vitamin C ist ein essentieller Nährstoff, der an der Reparatur von Gewebe und der enzymatischen Produktion bestimmter Neurotransmitter beteiligt ist. Es wird für die Funktion mehrerer Enzyme benötigt und ist wichtig für die Stabilität des Immunsystems. Vitamin C wirkt auch als Antioxidans.

Die reichsten natürlichen Quellen sind Obst und Gemüse. Vitamin C ist das am weitesten verbreitete Vitamin in Nahrungsergänzungsmitteln und ist in einer Vielzahl von Formen erhältlich, einschließlich Tabletten, Pulver und Kapseln.

Während pflanzliche Lebensmittel im Allgemeinen eine gute Quelle für Vitamin C sind, hängt die enthaltene Menge stark von der Reife der Pflanze, dem Bodenzustand, dem Klima, der Zeitspanne seit der Ernte, den Lagerbedingungen und der Art der Zubereitung ab.

Kurzportrait: Vitamin C - wofür?

Gegen Infektionskrankheiten, bei Bodybuilding (für die Fettverbrennung), generell im Bereich Sport & Fitness, für Vegetarier, für Gelenke, in der Schwangerschaft und für Kinder bzw. für Kleinkinder.

Vitamin D: Partner der Sonne

Die Bezeichnung „Vitamin D“ steht für eine Gruppe von fettlöslichen Secosteroiden, die für die Erhöhung der intestinalen Absorption von Kalzium, Magnesium und Phosphat und einer Vielzahl anderer biologischer Effekte verantwortlich sind. Beim Menschen sind die wichtigsten Verbindungen dieser Gruppe Vitamin D3 (auch bekannt als Cholecalciferol) und Vitamin D2 (Ergocalciferol). Cholecalciferol und Ergocalciferol können aus der Nahrung und aus Nahrungsergänzungen aufgenommen werden. Allerdings enthalten nur wenige Lebensmittel nennenswerte Mengen an Vitamin D. Die wichtigste natürliche Quelle des Vitamins ist die Synthese von Cholecalciferol in der Haut aus Cholesterin durch eine chemische Reaktion, die von der Sonneneinstrahlung (insbesondere UVB-Strahlung) abhängig ist.

Obwohl Vitamin D in den meisten Lebensmitteln nicht natürlich vorhanden ist, wird es häufig als Anreicherung in Fertigprodukten zugesetzt. In einigen Ländern sind Grundnahrungsmittel künstlich mit Vitamin D angereichert. Vitamin D2 wird durch ultraviolette Bestrahlung in vielen Pilzen produziert (durch die Bestrahlung wandelt sich das Ergosterol in der Zellmembran in Vitamin D2 um). Der Vitamin D2-Gehalt in Pilzen und Cladina arbuscula, einer Flechte, steigt mit der Einwirkung von ultraviolettem Licht an.

Tierische Quellen für Vitamin D sind: Fischleberöle, wie z. B. Lebertran, fettige Fischarten wie Lachs, Makrele, Thunfisch (in Öl eingelegt), Sardinen sowie gekochtes Eigelb und Rinderleber. Zu den mit Vitamin D angereicherten Lebensmitteln gehören einige Fruchtsäfte und Fruchtsaftgetränke, Energie-Riegel für den Mahlzeitenersatz, Getränke auf Sojaproteinbasis, bestimmte Käse- und Käseprodukte, Mehlprodukte, Säuglingsnahrung und Milch.

Kurzportrait: Vitamin D - wofür?

Für jedes Gelenk, bei einer Diät, für starke Knochen, bei Sonnenmangel, für eine ausgleichende Funktion im Körper.

Vitamin E: Radikalfänger

Vitamin E ist eine Gruppe von acht fettlöslichen Verbindungen, zu denen vier Tocopherole und vier Tocotrienole gehören. Vitamin E-Mangel, der selten ist und in der Regel auf ein zugrundeliegendes Problem bei der Verdauung von Nahrungsfett und nicht auf eine Vitamin-E-arme Ernährung zurückzuführen ist, kann zu Nervenproblemen führen. Vitamin E weist antioxidative Funktionen in Zellmembranen auf und trägt daher entscheidend zur Zellgesundheit bei.

Studien deuteten darauf hin, dass Menschen, die Lebensmittel mit mehr Vitamin E konsumieren oder ein entsprechendes Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, eine geringere Inzidenz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Demenz und anderen Krankheiten aufweisen.

Kurzportrait: Vitamin E - wofür?

Für körperliche und geistige Fitness, bei Arthrose, für glatte Haut, für Diabetiker, bei unzureichender Aufnahme und Verwertung von Fetten, besonders für den Mann bzw. für Männer.

Vitamin K: Wichtig für die Blutgerinnung

Die Vitamin K Gruppe gehört zu den fettlöslichen Vitaminen, die der menschliche Körper für die vollständige Synthese bestimmter Proteine benötigt. Diese wiederum sind Voraussetzung für die Blutgerinnung und werden zudem zur Kontrolle der Kalziumbindung in Knochen und anderen Geweben benötigt. Die Vitamin-K-bezogene Modifikation der Proteine ermöglicht es, Kalziumionen zu binden, was sonst nicht gelingt. Ohne Vitamin K ist die Blutgerinnung stark beeinträchtigt und es kann zu unkontrollierbaren Blutungen kommen. Vorläufige klinische Studien deuten außerdem darauf hin, dass ein Mangel an Vitamin K die Knochen schwächen kann, wodurch Osteoporose gefördert wird, die zur Verkalkung von Arterien und anderen Weichteilen führen kann.

Die Vitamin K Gruppe besteht aus zwei natürlichen Vitameren, Vitamin K1 und Vitamin K2. Vitamin K2 wiederum besteht aus einer Reihe verwandter chemischer Subtypen mit unterschiedlichen Längen von Kohlenstoffseitenketten aus Isoprenoidgruppen von Atomen.

Vitamin K1 kommt hauptsächlich in Blattgemüse wie Spinat, Mangold und Salat vor. Die Absorption wird größer, wenn Fette wie Butter oder Öl zugegeben werden.

Vitamin K2 kommt u. a. in Eiern, Milchprodukten und Fleisch sowie in fermentierten Lebensmitteln wie etwa Käse und Joghurt vor.

Kurzportrait: Vitamin K - wofür?

Bei Blutungen und schlecht verheilenden Wunden, für Leber und gesundes Blut, gegen Zellveränderungen im menschlichen Körper.

Wie kommt die Nomenklatur der verschiedenen Vitamine zustande?

Der Grund dafür, dass die Bezeichnung der einzelnen Vitamingruppen direkt von E nach K überspringt, ist, dass die Vitamine F-J entweder im Laufe der Zeit neu klassifiziert, als falsche Bezeichnungen verworfen oder wegen ihrer Beziehung zu Vitamin B, das man in einem Komplex von Vitaminen zusammenfasste, umbenannt wurden.

Als Wissenschaftler erstmals Vitamin K isolierten und beschrieben, bezeichneten sie es zunächst nicht als solches. Der Buchstabe „K“ wurde erst später verwendet, da das Vitamin maßgeblich an der Blutgerinnung, genannt Koagulation, beteiligt ist. Damals waren die Buchstaben von F bis J bereits benannt, so dass die Verwendung des Buchstabens K als durchaus sinnvoll erachtet wurde. Die offizielle tabellarische Nomenklatur der reklassifizierten Vitamine listet auch Chemikalien auf, die zuvor als Vitamine eingestuft worden waren, sowie die früheren Namen der Vitamine, die später Teil des B-Komplexes wurden.

Es fehlen allerdings noch weitere B-Vitamine, die reklassifiziert oder als nicht vitaminisiert eingestuft wurden, so beispielsweise B9 (Folsäure) und fünf der Folate im Bereich von B11 bis B16. Hinzu kommen Formen anderer bereits entdeckter Vitamine, die laut Wissenschaft nicht als Nährstoff benötigt werden (wie z. B. Vitamin B10) oder nicht allgemein als Vitamin anerkannt sind.

Mineralstoffe unterteilen sich in zwei Gruppen

Ein Mineral bzw. Mineralstoff ist ein chemisches Element, das von Organismen als essentieller Nährstoff benötigt wird, um lebensnotwendige Funktionen zu erfüllen. Die vier wichtigsten Strukturelemente im menschlichen Körper (Sauerstoff, Wasserstoff, Kohlenstoff und Stickstoff) sind jedoch in der Regel nicht in den Listen der wichtigsten Nährstoffmineralien enthalten (Stickstoff gilt als „Mineral“ für Pflanzen, wie er oft in Düngemitteln enthalten ist). Diese vier Elemente machen etwa 96 % des Gewichts des menschlichen Körpers aus, Hauptmineralien (Mengenelemente) und Nebenmineralien (Spurenelemente) bilden den Rest.

Mineralien können von lebenden Organismen nicht biochemisch synthetisiert werden. Pflanzen erhalten Mineralien aus dem Boden. Die meisten Mineralien in der menschlichen Ernährung stammen aus dem Verzehr von Pflanzen und Tieren oder aus dem Trinkwasser. Mineralien stellen eine der vier Gruppen von essentiellen Nährstoffen dar, die anderen sind Vitamine, essentielle Fettsäuren und essentielle Aminosäuren.

Nachfolgend eine Auflistung aller für den Menschen wichtigen Mineralien und Spurenelemente mit ihren individuellen Eigenschaften, beginnend mit:

Wichtige Mineralstoffe und ihre Wirkung (Mengenelemente)

Calcium: Für starke Knochen

Calcium ist das am häufigsten vorkommende Metall und das fünfthäufigste Element im menschlichen Körper. Calcium-Ionen spielen als Elektrolyte eine wichtige Rolle bei den physiologischen und biochemischen Prozessen von Organismen und Zellen: in Signaltransduktionswegen, wo sie als zweiter Botenstoff wirken, bei der Freisetzung von Neurotransmittern aus Neuronen, bei der Kontraktion aller Muskelzelltypen, als Kofaktoren in vielen Enzymen und bei der Befruchtung. Calcium-Ionen außerhalb der Zellen sind wichtig für die Aufrechterhaltung der Potentialdifferenz zwischen den erregbaren Zellmembranen sowie für die richtige Knochenbildung.

Etwa drei Viertel des Calciums in der menschlichen Nahrung stammen aus Milchprodukten und Getreide, der Rest entfällt auf Gemüse, proteinreiche Lebensmittel, Obst, Zucker, Fette und Öl. Die Calciumergänzung ist umstritten, da die Bioverfügbarkeit von Calcium stark von der Löslichkeit des betreffenden Salzes abhängt: Calciumcitrat, Malat und Laktat sind hochgradig bioverfügbar, während diese beim Oxalat viel geringer ausfällt. Der Darm absorbiert etwa ein Drittel des Calciums, das als freies Ion aufgenommen wird.

Chlor (Chlorid): Für einen reibungslosen Stoffwechsel

Chlor inkl. seiner Verbindungen und Salze (Chlorid) ist ein essentieller Nährstoff für den Stoffwechsel. Er wird für die Produktion von Salzsäure im Magen und für die zellulären Pumpfunktionen benötigt. Die wichtigste Nahrungsquelle für Chlor ist Speisesalz oder Natriumchlorid. Zu niedrige oder hohe Chloridkonzentrationen im Blut sind Ursachen für Elektrolytstörungen. Hypochlorämie (zu wenig Chlor) tritt selten auf, wenn keine anderen Anomalien vorliegen. Hyperchlorämie (zu viel Chlorid) verursacht in der Regel keine Symptome.

Kalium: Für starke Nerven

Kalium ist chemisch dem Natrium, dem vorherigen Element der Gruppe 1 des Periodensystems, sehr ähnlich. Beide haben eine ähnliche Ionisationsenergie, die es jedem Atom ermöglicht, sein einziges äußeres Elektron aufzugeben.

Kaliumionen sind für das Funktionieren aller lebenden Zellen lebenswichtig. Die Übertragung von Kaliumionen über die Membranen der Nervenzellen ist für eine funktionierende Nervenarbeit zwingend notwendig. Kaliummangel und -überschuss können jeweils zu zahlreichen Anzeichen und Symptomen führen, darunter ein abnormaler Herzrhythmus und verschiedene elektrokardiographische Anomalien.

Frisches Obst und Gemüse sind gute Nahrungsquellen für Kalium. Der Körper reagiert auf den verstärkten Zufluss von Kalium, wodurch sich der Kaliumspiegel erhöht, mit einer Verschiebung des Kaliums von außen nach innen und einer Zunahme der Kaliumausscheidung durch die Nieren.

Magnesium: Gegen Krämpfe & Co.

Magnesium ist das elfthäufigste Massenelement im menschlichen Körper und ist für alle Zellen und etwa 300 Enzyme essentiell. Magnesiumionen interagieren mit Polyphosphatverbindungen wie ATP, DNA und RNA. Hunderte von Enzymen benötigen Magnesiumionen, um zu funktionieren. Magnesiumverbindungen werden medizinisch als Abführmittel, Antazida (z. B. Magnesiamilch) und zur Stabilisierung abnormaler Nervenerregungen oder Blutgefäßverkrampfungen unter Bedingungen wie Eklampsie eingesetzt.

Nahrungsquellen für Magnesium sind: Kürbiskerne, Gerste, Buchweizenmehl, fettarmer Joghurt, Studentenfutter, Heilbutt (Fisch), Bohnen, Sojabohnen und Spinat. Auch Gewürze, Nüsse, Getreide, Kakao und Gemüse sind reich an Magnesium.

Zahlreiche pharmazeutische Präparate aus Magnesium und entsprechende Nahrungsergänzungen sind im Handel erhältlich.

Natrium: Das Salz des Lebens

Natrium ist das sechsthäufigste Element in der Erdkruste und existiert in zahlreichen Mineralien wie Feldspat, Sodalith und Steinsalz (NaCl). Viele Natriumsalze sind hochgradig wasserlöslich: Natriumionen wurden durch die Wirkung von Wasser aus den Mineralien der Erde ausgewaschen, daher sind Natrium und Chlor die häufigsten gelösten Gewichtselemente in den Ozeanen.

1807 wurde Natrium von Humphry Davy erstmals durch die Elektrolyse von Natriumhydroxid isoliert. Neben vielen anderen nützlichen Natriumverbindungen wird Natriumhydroxid (Lauge) in der Seifenherstellung verwendet, Natriumchlorid (Speisesalz) ist ein wichtiger Nährstoff für Tiere und Menschen.

Natrium ist damit ein essentielles Element für alle Lebewesen. Natriumionen sind das Hauptkation in der zellulären Flüssigkeit und damit der Hauptfaktor für den osmotischen Druck im Organismus. Ein Wasserverlust erhöht die Natriumkonzentration, daraus kann die Hypernatriämie entstehen - eine mitunter lebensgefährliche Krankheit.

Natriumverbindungen sind von immenser kommerzieller Bedeutung, z. B. für die Glas-, Papier-, Seifen- und Textilindustrie. Die wichtigsten Natriumverbindungen sind Speisesalz (NaCl), Natriumasche (Na2CO3), Natronlauge (NaOH) und Natriumnitrat (NaNO3).

Phosphor

Phosphor ist ein chemisches Element, welches in der Erdkruste mit einer Konzentration von etwa einem Gramm pro Kilogramm vorkommt. Phosphor ist lebenswichtig: Phosphate (Verbindungen, die Phosphationen enthalten) sind Bestandteil der menschlichen DNA. Aus diesem Grund gehören Phosphor bzw. Phosphat zu den Mineralien, die bereits sehr früh auch als Nahrungsergänzung verwendet wurden. So war beispielsweise Knochenasche eine wichtige Phosphatquelle in früherer Zeit.

Die Hauptnahrungsquellen für Phosphor sind heute die gleichen wie auch die für Proteine - beispielsweise Milch, Fleisch und Soja. Daher gilt: Sofern die Ernährung genügend Protein und Kalzium enthält, ist die Menge an aufgenommenem Phosphor höchstwahrscheinlich ebenfalls ausreichend.

Schwefel: Proteinbildner und Schutzelement

Schwefel ist ein wesentlicher Bestandteil aller lebenden Zellen. Es ist das am siebthäufigsten vorkommende Element im menschlichen Körper, etwa gleichbedeutend wie Kalium. Ein 70 kg schwerer menschlicher Körper enthält etwa 140 Gramm Schwefel.

In Pflanzen und Tieren enthalten die Aminosäuren Cystein und Methionin den größten Teil des Schwefels, das Element ist in allen Polypeptiden, Proteinen und Enzymen enthalten, die diese Aminosäuren aufweisen. Methionin ist beim Menschen eine essentielle Aminosäure, die aufgenommen werden muss. Mit Ausnahme der Vitamine Biotin und Thiamin können jedoch Cystein und alle schwefelhaltigen Verbindungen im menschlichen Körper aus Methionin synthetisiert werden. Das Enzym Sulfitoxidase wird für den Stoffwechsel von Methionin und Cystein benötigt.

Mineralstoffe - Spurenelemente

In der Biochemie ist ein essentielles Spurenelement ein diätetisches Element, das in sehr kleinen Mengen für das richtige Wachstum, die richtige Entwicklung und Physiologie des Organismus benötigt wird. Die diätetischen Elemente oder essentiellen Spurenelemente sind diejenigen, die für die Durchführung lebenswichtiger Stoffwechselaktivitäten in Organismen erforderlich sind.

Nachfolgend eine Auflistung der wichtigsten essentiellen Spurenelemente für den menschlichen Organismus:

Eisen: Für ein gesundes Blut

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es ist in seiner Masse das häufigste Element auf der Erde und bildet einen Großteil des äußeren und inneren Kerns des Planeten.

Die Eisenbeschaffung stellt für aerobe Organismen ein Problem dar, da Eisen bei neutralem pH-Wert schwer löslich ist. Daher haben viele Organismen Mittel entwickelt, um Eisen als Komplex aufzunehmen und zu oxidieren. Insbesondere Bakterien haben sehr hochaffine Sequestriermittel entwickelt.

Nach der Aufnahme in menschliche Zellen wird die Eisenspeicherung genau reguliert. Ein Hauptbestandteil dieser Regulation ist das Protein Transferrin, das aus dem Duodenum (der Zwölffingerdarm) absorbierte Eisenionen bindet und im Blut an die Zellen weiterleitet.

Die am häufigsten bekannten und untersuchten bioanorganischen Eisenverbindungen (biologische Eisenmoleküle) sind die Häm-Proteine: Beispiele sind Hämoglobin und Myoglobin. Hämoglobin ist ein Sauerstoffträger, der in den roten Blutkörperchen vorkommt und zu ihrer Farbe beiträgt, indem er Sauerstoff in den Arterien von der Lunge zu den Muskeln transportiert. Dort wird er an Myoglobin abgegeben, das ihn so lange speichert, bis er für die metabolische Oxidation von Glukose benötigt wird und Energie erzeugt.

Zink: Der Enzym-Motor

Zink ist ein essentielles Spurenelement für Menschen und Tiere, für Pflanzen und für Mikroorganismen. Zink wird für die Funktion von über 300 Enzymen benötigt und wird in Metallothioninen gespeichert und übertragen. Es ist nach Eisen das zweithäufigste Spurenelement im menschlichen Organismus und ist das einzige Metall, das in allen Enzymklassen vorkommt.

In Proteinen sind Zinkionen oft auf die Aminosäureseitenketten von Asparaginsäure, Glutaminsäure, Cystein und Histidin abgestimmt.

Zink ist wichtig u. a. für schöne Haare bzw. bei Haarausfall und für Haarwachstum.

Jod: Für eine starke Schilddrüse

Jod ist ein lebenswichtiges Element und wird von vielen Organismen in größeren Mengen benötigt. Es wird für die Synthese der wachstumsregulierenden Schilddrüsenhormone Thyroxin und Triiodthyronin (T4 bzw. T3, benannt nach ihrer Anzahl von Jodatomen) verwendet. Jodmangel kann zu einer verminderten Produktion von T3 und T4 und einer damit einhergehenden Vergrößerung des Schilddrüsengewebes führen.

Die wichtigste Form des Schilddrüsenhormons im Blut ist Thyroxin (T4), das eine längere Halbwertszeit hat als T3. Beim Menschen liegt das Verhältnis von T4 zu T3, das in das Blut abgegeben wird, zwischen 14:1 und 20:1.

Chrom: Geheimnisvoller Stoffwechsel-Lenker

Eine Vielzahl von Lebensmitteln aus tierischer und pflanzlicher Herkunft enthalten das Spurenelement Chrom, welches für den menschlichen Organismus ein essentielles Mineral darstellt. Der Gehalt im jeweiligen Lebensmittel wird durch den Chromgehalt des Bodens, in dem die Pflanzen angebaut wurden bzw. durch die Futtermittel der verwerteten Tiere beeinflusst. Auch durch die Verarbeitungsmethoden von Lebensmitteln kann der Chromgehalt variieren.

Die Rolle des Elementes Chrom im menschlichen Körper wird immer noch kontrovers diskutiert. Wissenschaftliche Untersuchungen geben Hinweise darauf, dass Chrom eine wichtige Rolle im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel von allen Säugetieren aufweisen könnte.

Chemische Verbindungen von Chrom, die in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden, sind Chromchlorid, Chromcitrat, Chrom(III)picolinat und Chrom(III)polynicotinat.

Kupfer

Kupfer ist als Spurenelement für alle lebenden Organismen unerlässlich, da es ein Schlüsselbestandteil des Atmungsenzyms ist. In Weichtieren und Krustentieren ist Kupfer ein Bestandteil des Blutfarbstoffs Hämocyanin, der bei Fischen und anderen Wirbeltieren durch das eisenkomplexierte Hämoglobin ersetzt wird. Beim Menschen kommt Kupfer vor allem in der Leber, im Muskel und im Knochen vor. Der erwachsene Körper enthält zwischen 1,4 und 2,1 mg Kupfer pro Kilogramm Körpergewicht. Kupferproteine spielen eine vielfältige Rolle beim biologischen Elektronentransport und beim Sauerstofftransport.

Lebensmittel, die einen besonders hohen Gehalt an Kupfer aufweisen, sind: Cashewkerne, Rinderleber, Sonnenblumenkerne, grüner Tee, weiße Bohnen und Kaffee- sowie Kakaobohnen.

Mangan

Mangan ist ein chemisches Element, das in Mineralien oft in Kombination mit Eisen vorkommt. In der Biologie fungieren Mangan(II)-Ionen als Kofaktoren für eine Vielzahl von Enzymen. Manganenzyme sind besonders wichtig für die Entgiftung in Organismen, die mit elementarem Sauerstoff zu tun haben. Das Element ist zwar ein essentielles Spurenelement für alle bekannten Lebewesen, wirkt aber auch in größeren Mengen als Neurotoxin. Vor allem durch Einatmen kann es Manganismus verursachen, eine Erkrankung bei Säugetieren, die zu neurologischen Schäden führt, die teilweise irreversibel sind.

Mangan ist ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Ernährung. Es ist als Coenzym in mehreren biologischen Prozessen vorhanden, darunter im Makronährstoffstoffwechsel, in der Knochenbildung und bei Abwehrsystemen für freie Radikale. Der menschliche Körper enthält etwa 12 mg Mangan, hauptsächlich in den Knochen. Der Rest konzentriert sich in Leber und Nieren.

Molybdän

Molybdän ist ein chemisches Element, das 1778 von Carl Wilhelm Scheele entdeckt wurde. Es gehört zu den wichtigen Spurenelementen und beeinflusst viele Funktionen im Organismus von Menschen und Tieren.

Die im Molybdän enthaltene Enzyme sind mit Abstand die häufigsten bakteriellen Katalysatoren zum Aufbrechen der chemischen Bindung in atmosphärischem molekularem Stickstoff. Mindestens 50 Molybdän-Enzyme sind heute in Bakterien, Pflanzen und Tieren bekannt, obwohl nur bakterielle Enzyme an der Stickstofffixierung beteiligt sind.

Diese verschiedenen Molybdän-Cofaktor-Enzyme sind für alle Organismen lebenswichtig - Molybdän ist ein wesentliches Element für das Leben in allen höheren Organismen. Es sorgt beim Menschen u. a. für den Abbau von Harnsäure und so für einen ausgeglichenen Harnsäurespiegel.

Wichtige Nahrungsquellen für Molybdän sind Schweinefleisch, Lamm, Rinderleber, grüne Bohnen, Eier, Sonnenblumenkerne, Weizenmehl, Linsen und Gurken.

Selen

Selen ist ein Nichtmetall mit Eigenschaften, die zwischen den oben und unten im Periodensystem befindlichen Elementen Schwefel und Tellur liegen. Es kommt selten in seinem elementaren Zustand oder als reine Erzverbindungen in der Erdkruste vor.

Selensalze sind in großen Mengen giftig, Spuren sind jedoch für die Zellfunktionen in vielen Organismen, einschließlich aller Menschen und Tiere, unbedingt notwendig. Selen ist ein Bestandteil vieler Nahrungsergänzungsmittel, einschließlich Säuglingsnahrung.

Selen ist insbesondere für die Funktion als Radikalfänger bekannt, es schützt die Zellen vor oxidativem Stress und daraus folgender Zerstörung. Auch für die korrekte Funktion der Muskeln, darunter solch wichtige wie der menschliche Herzmuskel, ist Selen äußerst förderlich. Nennenswerte Mengen sind u. a. in Reis, Lachs, Rotkohl, Paranüssen, Spargel und Champignons enthalten.

Fluorid

Fluorid ist ein anorganisches, einatomiges Anion und stellt damit das einfachste Fluorverbindung dar. Fluoridionen kommen auf der Erde in mehreren Mineralien vor, sind aber in der Natur nur in Spurenmengen vorhanden.

In den meisten Süß- und Meerwasserquellen ist Fluorid in geringer Konzentration vorzufinden und kann auch im Regenwasser enthalten sein. Der Fluoridgehalt im Meerwasser liegt im Durchschnitt bei 1,1 mg/L. Zum Vergleich: Die Chloridkonzentration im Meerwasser liegt bei etwa 19 g/L. An einigen Orten, wie z. B. in Tansania, enthält das Trinkwasser einen gefährlich hohen Fluoridgehalt, was zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führt.

Fluor in Form von Fluorid gilt aber auch als Mikronährstoff für die menschliche Gesundheit, der notwendig ist, um Zahnkaries zu verhindern und ein gesundes Knochenwachstum zu fördern. Die Teepflanze ist ein bekannter Speicher für Fluorverbindungen, die dann beim Aufguss des Getränks freigesetzt werden. Weitere Quellen für Fluorid sind Ölsardinen und Hühnerfleisch.

In welchen Lebensmitteln sind Mineralstoffe enthalten?

Fast alle Lebensmittel enthalten wichtige Mineralstoffe, allerdings in sehr unterschiedlichen Formen und Mengen. Beispiele sind:

Um die richtigen Mengen aufzunehmen, ist eine ausgewogene Ernährung, in der möglichst alle genannten Nahrungsmittelgruppen in den passenden Dosierungen vorkommen, unbedingt empfehlenswert.

Mikrowellen-Essen ist nicht gesund - wir verraten wieso

Sind Mikrowellen schlecht für die Gesundheit? Die meisten deutschen Haushalte besitzen heute eine Mikrowelle. Trotz der weitverbreiteten Verwendung von Mikrowellenherden haben viele Menschen immer noch Zweifel daran, dass das Kochen von Lebensmitteln mit Mikrowellen das Essen weniger gesund macht, indem es Nährstoffe aus der Nahrung entzieht bzw. zerstört. Doch ist das wirklich so?

Das Verständnis der Funktionsweise von Mikrowellenherden kann dabei helfen, die Antwort auf diese Frage zu klären. Mikrowellenherde kochen Lebensmittel mit Energiewellen, die ähnlich den Radiowellen, jedoch kürzer sind. Mikrowellen versetzen die Moleküle des Lebensmittels in Schwingungen und bauen schnell thermische (Wärme-)Energie auf.

Grundsätzlich gilt: Jede Form des Kochens zerstört einige Nährstoffe in Lebensmitteln. Wie stark die Zerstörung ausfällt, hängt jedoch davon ab, wie viel Wasser bzw. Leitungswasser beim Kochen verwendet wird, wie lange die Lebensmittel gekocht werden und bei welcher Temperatur.

Wie bei anderen Kochmethoden auch, wandelt die Mikrowellentechnik verschiedene Vitamine und Mineralien von einer aktiven in eine inaktive Form um. Der Grad der Umwandlung hängt von der erreichten Temperatur und der Garzeit ab. Gekochte Lebensmittel erreichen ein Maximum von 100 °C (der Siedepunkt von Wasser / Leitungswasser), während Lebensmittel in der Mikrowelle um einiges heißer werden können. Dies führt zu einem schnelleren Abbau der betroffenen Vitamine und Mineralstoffe. Die höhere Verlustrate kann durch die kürzeren erforderlichen Garzeiten ausgeglichen werden, allerdings meist nur zu einem kleinen Teil.

Aus diesem Grund raten viele Experten davon ab, die Mikrowelle als Ersatz für einen herkömmlichen Elektroherd dauerhaft in der Küche zu verwenden.

Geschichte der Vitamine und Mineralien

Die Entdeckung und Definition der Vitamine und Mineralien sowie ihrer Quellen ist - zumindest bei einigen Nährstoffen - ähnlich spektakulär und bedeutend wie bei großen Erfindungen. Hier einige Meilensteine am Beispiel der Gruppe der Vitamine:

Der Wert des Verzehrs bestimmter Lebensmittel zur Erhaltung der Gesundheit wurde lange vor der Identifizierung von Vitaminen erkannt. Schon die alten Ägypter wussten, dass die Ernährung eines Menschen mit Leber bei Nachtblindheit helfen kann, einer Krankheit, von der heute bekannt ist, dass sie durch einen Vitamin-A-Mangel verursacht wird. Die Entwicklung der Seereisen während der Renaissance führte zu längeren Zeiten ohne Zugang zu frischem Obst und Gemüse und machte Krankheiten durch Vitaminmangel unter den Schiffsbesatzungen üblich.

1747 entdeckte der schottische Chirurg James Lind, dass Zitrusfrüchte dazu beitrugen, Skorbut zu verhindern, eine besonders schwere Krankheit, bei der Kollagen nicht richtig gebildet wird, was zu schlechter Wundheilung, Zahnfleischbluten, starken Schmerzen und Tod führte.

1753 veröffentlichte Lind seine Abhandlung über Skorbut, in der er die Verwendung von Zitronen und Limetten zur Vermeidung von Skorbut empfahl. Diese Empfehlung wurde daraufhin von der britischen Royal Navy übernommen.

Im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert erlaubte die Verwendung von Deprivationsstudien den Wissenschaftlern, eine Reihe von Vitaminen zu isolieren und zu identifizieren. Lipid aus Fischöl wurde zur Heilung von Rachitis bei Ratten verwendet. So wurde die erste jemals isolierte „Vitamin“-Bioaktivität, die Rachitis heilte, zunächst „Vitamin A“ genannt; heute spricht man dabei jedoch von Vitamin D.

1881 untersuchte der russische Arzt Nikolai I. Lunin an der Universität Tartu die Wirkung von Milchbestandteilen auf die Krankheit Skorbut. Er fütterte Mäuse mit einer künstlichen Mischung aus allen damals bekannten Einzelbestandteilen der Milch, nämlich den Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten und Salzen. Die Mäuse, die nur die einzelnen Bestandteile erhielten, starben, während sich die Mäuse, die mit Milch selbst gefüttert wurden, normal entwickelten. Er kam zu dem Schluss, dass „ein natürliches Lebensmittel wie Milch daher neben diesen bekannten Hauptbestandteilen auch kleine Mengen an unbekannten lebenswichtigen Substanzen enthalten muss“. Seine Schlussfolgerungen wurden jedoch von seinem Berater Gustav von Bunge abgelehnt. Ein ähnliches Ergebnis von Cornelius Pekelharing erschien 1905 in einer niederländischen Ärztezeitschrift, wurde aber nicht weit verbreitet.

In Ostasien, wo polierter weißer Reis das Grundnahrungsmittel der Mittelschicht war, war Beriberi aus Mangel an Vitamin B1 endemisch. 1884 beobachtete Takaki Kanehiro, ein in Großbritannien ausgebildeter Arzt der kaiserlichen japanischen Marine, dass Beriberi unter den niederrangigen Besatzungen, die oft nur Reis aßen, verbreitet war, nicht aber unter den Offizieren, die eine westliche Ernährung bzw. Nahrung einnahmen.

Mit Unterstützung der japanischen Marine experimentierte er mit Besatzungen von zwei Schlachtschiffen; eine Besatzung erhielt nur weißen Reis, während die andere eine Ernährung mit Fleisch, Fisch, Gerste, Reis und Bohnen erhielt. Die Gruppe, die nur weißen Reis aß, dokumentierte 161 Besatzungsmitglieder mit Beriberi und 25 Todesfällen, während die letztere Gruppe nur 14 Fälle von Beriberi und kein Vorkommen von Todesfällen hatte. Dies überzeugte Takaki und die japanische Marine davon, dass die Ernährung die Ursache für die Erkrankung darstellte.

Im folgenden Jahr postulierte Frederick Hopkins, dass einige Lebensmittel neben Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten usw. „zusätzliche Faktoren“ enthalten, die für die Funktionen des menschlichen Körpers notwendig sind. Hopkins und Eijkman erhielten 1929 für ihre Entdeckungen den Nobelpreis für Medizin.

1910 wurde der erste Vitaminkomplex vom japanischen Wissenschaftler Umetaro Suzuki isoliert, dem es gelang, einen wasserlöslichen Komplex von Mikronährstoffen aus Reiskleie zu extrahieren und ihn Abersäure (später Orizanin) zu nennen. Als der Artikel ins Deutsche übersetzt wurde, hieß es in der Definition nicht, dass es sich um einen neu entdeckten Nährstoff handele, daher fand seine Entdeckung keine Beachtung und Bedeutung.

Der in Polen geborene Biochemiker Casimir Funk, der in London arbeitete, isolierte 1912 den gleichen Komplex von Mikronährstoffen und schlug vor, den Komplex „Vitamin“ zu nennen. Später wurde dieser als Vitamin B3 (Niacin) bezeichnet. Funk schlug schließlich die Hypothese vor, dass auch andere Krankheiten wie Rachitis, Pellagra, Zöliakie und Skorbut durch Vitamine geheilt werden könnten.

Max Nierenstein, tätig im Bereich der Biochemie an der Universität Bristol, soll den Namen „Vitamin“ (von „vitalem Amin“) vorgeschlagen haben. Der Name wurde bald zum Synonym für das Vorkommen der genannten „zusätzlichen Faktoren“ von Hopkins und als gezeigt wurde, dass nicht alle Vitamine Amine sind, war das Wort bereits allgegenwärtig.

Haben Vitamine & Mineralstoffe Nebenwirkungen?

Heutzutage scheint alles, von abgefülltem Wasser bis hin zum Fertiggericht, einen erhöhten Gehalt an Vitaminen und Mineralien zu haben. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Wenn wir überall mit so vielen Mikronährstoffen versorgt werden, wie verhält es sich dann mit den Nebenwirkungen, z. B. bei einer Überdosierung.

Fakt ist: Es gibt den Effekt von Nebenwirkungen und gesundheitlichen Problemen bei der Überdosierung einzelner Vitamine oder Mineralstoffe. So kann es durch eine Überdosis von Vitamin C oder Zink beispielsweise zu Übelkeit und Durchfall kommen. ABER: Der Mensch müsste extreme Mengen dieser Mikronährstoffe zu sich nehmen, damit sich die genannten Reaktionen einstellen.

Weder mit der normalen täglichen Ernährung noch durch die zusätzliche Zufuhr einer Nahrungsergänzung nehmen wir annähernd Mengen der verschiedenen Vitamine und Mineralien in uns auf, die solche negativen Effekte nach sich ziehen würden. Experten geben daher Entwarnung: Bei normaler Dosierung (und sogar bei mehrfacher Überdosierung) zeigen Vitamine und basische Mineralstoffe in der Regel keinerlei Nebenwirkungen. Viele von ihnen sind zudem wasserlöslich, wodurch zu viel aufgenommene Mengen einfach über die Nieren ausgeschieden werden, ohne negative Effekte zu verursachen.

Fazit: Vitamine & Mineralien - kleine Helfer mit großen Aufgaben

„Kind, du brauchst Vitamine, damit du gesund wirst!“ An diesem Satz können sich viele Menschen erinnern. Er wurde ihnen beispielsweise von der Mutter oder der Oma immer dann eingetrichtert, wenn sich eine Krankheit breitgemacht hatte.

Und tatsächlich: Vitamine und Mineralstoffe sind sozusagen der „Schmierstoff“ unseres gesamten Organismus und genießen daher ein große Bedeutung. Sie sorgen dafür, dass sämtliche Vorgänge und Prozesse im Körper reibungslos ablaufen und es zu keinen Problemen kommt. Den empfohlenen Bedarf bzw. die ebensolche Konzentration an den meisten Vitaminen und basischen Mineralstoffen nehmen wir über unsere normale tägliche Ernährung auf - jedenfalls dann, wenn wir zumindest etwas darauf achten, uns nicht zu ungesund und ausgewogen zu ernähren. Wer auf eine gesunde Ernährung achtet und täglich frisches Obst und Gemüse in seinen Nahrungsplan mit einbaut, wird damit keine Probleme haben und stets mit allen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt sein, die er für eine dauerhafte Gesundheit benötigt.

Allen Menschen, deren Ernährung nicht so vielseitig und eher ungesund ausfällt oder die unter Mangelerscheinungen an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen (zum Beispiel erblich bedingt oder durch eine chronische Krankheit verursacht) leiden, kann empfohlen werden, den Vitamin- und Mineralstoffhaushalt durch eine hochwertige Nahrungsergänzung zu optimieren. Solche Nahrungsergänzungen gibt es im Handel mittlerweile in unzähligen unterschiedlichen Varianten, Zusammenstellungen und Preisklassen zu kaufen oder im Netz zu bestellen.

Das Thema Vitamine und Mineralien ist also im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig. Jeder sollte sich zumindest mit den grundlegendsten Faktoren auseinandersetzen - im Sinne der eigenen Gesundheit!

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