Vitamin K kann Beschwerden der Osteoporose Erkrankung lindern

Vitamin K ist unerlässlich für einen gesunden Knochenbau. Allerdings ist die Bedeutung von Vitamin K - im Gegensatz zu anderen Mikronährstoffen wie beispielsweise Vitamin C - bislang nur relativ wenigen Menschen bewusst.

Kürzlich veröffentlichte Studien zeigen, dass die Nahrungsergänzung mit Vitamin K in einer Dosis von mindestens 100 mcg pro Tag bei vielen Menschen zu einer größeren Knochenmasse und niedrigeren Frakturraten führen kann.

Vitamin K spielt in beiden Formen, K1 und K2, eine entscheidende Rolle für die Gesundheit. Für den Knochenbau ist jedoch Vitamin K2 entscheidend, wie wir noch sehen werden. Somit ist es auch zur Prävention und zur Behandlung der Krankheit Osteoporose ein unverzichtbares Hilfsmittel. Wie genau das Vitamin gegen Osteoporose wirkt und worauf bei der Einnahme zu achten ist, darüber klärt dieser Artikel auf.

Erkrankung Osteoporose - genau erklärt!

Erkrankung Osteoporose

Osteoporose ist eine Krankheit, bei der eine erhöhte Knochenschwäche das Risiko eines Knochenbruchs verstärkt. Sie ist der häufigste Grund für Knochenbrüche bei älteren Menschen. Zu den Knochen, die häufig brechen, gehören die Wirbel in der Wirbelsäule, die Knochen des Unterarms, die Oberschenkelknochen und die Hüfte. Die Knochen können bei Osteoporose so stark geschwächt sein, dass ein Bruch schon bei geringer Belastung oder ganz spontan auftritt. Die Folgen eines solchen Bruchs können chronische Schmerzen und die verminderte Fähigkeit, normale Aktivitäten auszuführen, sein. Die Osteoporose wird charakterisiert durch eine niedrigere maximale Knochenmasse als normal und / oder einen höheren Knochenverlust als üblich.

Ursachen für eine Osteoporose können u. a. sein:

Osteoporose ist definiert als eine Knochendichte von 2,5 Standardabweichungen gegenüber der eines jungen Erwachsenen. Dies wird typischerweise durch Dual-Energie-Röntgenabsorptionsmessung gemessen.

Die Vorbeugung von Osteoporose beinhaltet eine angemessene Ernährung und die Vermeidung von Medikamenten, welche die Gefahr des Knochenschwundes erhöhen. Zudem kann der Gefahr von Knochenbrüchen bei einer bestehenden Osteoporose vorgebeugt werden, z. B. durch eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung und gezielte Sturzprävention.

Osteoporose wird mit zunehmendem Alter immer häufiger. Etwa 15 % der Menschen in den 50er-Lebensjahren und rund 70 % der über 80-Jährigen sind betroffen. Die Krankheit tritt bei Frauen häufiger auf als bei Männern. In den westlichen Industrieländern sind je nach Diagnosemethode 2 % bis 8 % der Männer und 9 % bis 38 % der Frauen betroffen. Die Krankheitsraten in den Entwicklungsländern sind unklar. Etwa 22 Millionen Frauen und 5,5 Millionen Männer in der Europäischen Union hatten im Jahr 2010 Osteoporose.

Osteoporose-Vorbeugung: Wie Vitamin K auf den Knochenbau wirkt

Bekommt der Organismus zu wenig Vitamin K aus der Ernährung, steigt das Entzündungsrisiko. Alles, was eine Entzündung fördert, führt auch zu einer übermäßigen Aktivierung der Osteoklasten und letztendlich zum Knochenverlust. Die Osteoklasten sind spezialisierte Zellen im menschlichen Körper, die alte Knochen abbauen, damit sie durch neuen Knochen ersetzt werden können. Werden sie zu häufig aktiviert, verliert der Körper zu viel Knochenmasse. Diese kann nicht schnell genug ersetzt werden. Hält der Zustand dauerhaft an, kann es im weiteren Verlauf zu einer chronischen Entzündung kommen.

Idealerweise werden die Osteoklasten durch eine vitaminreiche Ernährung nur soweit aktiviert, dass der optimale Knochenauf- und -abbau gefördert wird. Sowohl Vitamin K1 als auch K2 sind Aktivatoren für unterschiedliche, aber sehr wichtige Enzyme. Ohne K1 und K2, die in diese Enzyme eingebaut sind, können die Enzyme nicht aktiviert werden. Dadurch fehlen dem Körper lebenswichtige Proteine, die wiederum von der Funktionsfähigkeit der Enzyme abhängen.

Die angesprochenen Proteine sind an verschiedenen Prozessen im Organismus beteiligt und nehmen ihre Aufgaben wie folgt wahr:

Warum insbesondere Vitamin K2 so wichtig für die Knochen ist

Durch Untersuchungen und wissenschaftliche Studien konnte herausgefunden werden, dass Vitamin K2 für die Gesundheit von Knochen noch wichtiger ist als das Vitamin K1. Dies auch deshalb, da sich Vitamin K2 nach der Aufnahme schneller und leichter im Körper verteilt. Zudem verbleibt es dort länger, wird also nicht so schnell ausgeschieden.

Vitamin K2 fungiert als Co-Faktor bei der Aktivierung wichtiger Proteine - also Eiweißverbindungen. Zu nennen sind hier z. B. Osteocalcin und MGP (das sogenannte Matrix-Gla-Protein). Somit ist Vitamin K2 ein wichtiger Regulator und Aktivator für den Calcium-Stoffwechsel. Es sorgt dafür, dass Calcium optimal transportiert und dort abgelagert wird, wo es wirklich wichtig ist - in den Knochen und nicht in den Gefäßwänden der Arterien, wo es negative Auswirkungen hätte.

Es gibt verschiedene Formen von Vitamin K2, u. a. die MK-4 und die MK-7 Form. Besonders letztgenannte stellt eine sehr gut resorbierbare Form des Vitamin K2 dar. Entscheidend ist hier die sogenannte Bioverfügbarkeit. Sie definiert, wie gut also der Organismus eine zugeführte Substanz aufnehmen kann.

Vitamin K aus Nahrungsergänzungen

Erfahrungsgemäß ist Vitamin K in seiner natürlichen Form pflanzlich. Die besten natürlichen Quellen für Vitamin K1 sind daher Spinat, Brokkoli, Salat, Spargel, Rübengrün etc. Vitamin K2 ist u. a. in Milchprodukten, Fleisch und Eiern enthalten, allerdings nur in vergleichweise kleinen Mengen. Eine verstärkte Vorbeugung bzw. Wirkung gegen Osteoporose nur durch eine bewusste Ernährung ist daher schwer zu erreichen.

Eine adäquate Lösung bieten spezielle Nahrungsergänzungen. Sie enthalten hoch dosiertes Vitamin K (K1 & K2) und erzielen daher eine schnellere und intensivere Wirkung gegen Osteoporose, wie die Erfahrungen von Wissenschaftlern und Betroffenen zeigen. Zudem kann durch die passende Dosierung die Nahrungsergänzung ganz gezielt auf den jeweiligen Betroffenen eingestellt werden.

Fazit: Vitamin K ist wirksam zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose

Ganz einfach lässt sich zusammenfassen: Vitamin K ist gesund und wirkt gegen Osteoporose! Allerdings muss hier zunächst etwas differenziert werden. Wichtig ist vor allem, um welche Form des Vitamin K es geht. So besitzt Vitamin K2 eine messbar größere Wirkung gegen Osteoporose als Vitamin K1. Doch sich nur durch eine bewusste und gesunde Ernährung gegen die Krankheit zu wappnen, schlägt oft fehl. Die Einnahme einer hochwertigen Nahrungsergänzung mit Vitamin K ist hier eine sehr gute Alternative.

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