Acerola – das natürliche Vitamin-C-Wunder für Gesundheit und Wohlbefinden

Die Acerola stellt eine unserer wichtigsten Vitamin C Quellen dar. Je nach Anbaubedingungen und Reifegrad enthalten 100 Gramm der kirschähnlichen Steinfrucht zwischen 700 und 4800 Milligramm natürliche Ascorbinsäure [1]. Somit ist der Vitamin C Gehalt bis zu 90 Mal so hoch wie bei handelsüblichen Zitrusfrüchten.

Schon die mächtige Hochkultur der Mayas kannte die gesundheitsfördernde Wirkung und verwendete die Acerola vor allem zur Stärkung des Immunsystems. Neueste wissenschaftliche Studien konnten das uralte Wissen der indigenen Völker Mittelamerikas eindrucksvoll bestätigen. Die Acerolafrucht gilt zu Recht als Superfood, das viele Menschen auf der ganzen Welt schätzen.

Link zur Studie:
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17024954

Acerola enthält lebensnotwendige Vital- und Nährstoffe

Acerola hat viel Vitamin C

Aufgrund ihres unglaublich hohen Anteils an natürlicher Ascorbinsäure wird die Acerola als Vitamin-C-Wunder bezeichnet. Wer die kraftvolle Steinfrucht nur nach dem Ascorbinsäureanteil bemisst, unterschätzt allerdings ihr Potenzial. Die Acerolakirsche beinhaltet zusätzlich viele lebenswichtige Nähr- und Vitalstoffe. Dazu gehören Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Nicht ein einzelner Bestandteil, sondern das perfekte Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe, ist für die positive Wirkung auf den menschlichen Körper verantwortlich.

Die nachfolgend verwendeten Abkürzungen stehen für Mikrogramm (μg) und Milligramm (mg). Es gilt: 1000 Mikrogramm entsprechen 1 Milligramm (mg). Die Zahlenangaben stammen vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture) und beziehen sich auf 100 Gramm des Fruchtfleischs [2].

Link zur Studie:
[2] https://ndb.nal.usda.gov/ndb/foods/show/09001

Die Acerola enthält folgende Vitamine:

Darüber hinaus kommen Mineralstoffe und Spurenelemente im Fruchtfleisch vor:

Neben den wichtigen Nährstoffen beinhaltet die Acerola weitere bioaktive Substanzen, die sich gesundheitsfördernd auf unseren Organismus auswirken. Dazu zählen Ballaststoffe und vor allem die sekundären Pflanzenstoffe. Wissenschaftliche Forschungen zeigen, dass sekundäre Pflanzenstoffe verschiedene Stoffwechselprozesse in unserem Körper beeinflussen. Pektine, Carotinoide, Flavonoide und Anthocyane konnten bisher in den Acerolafrüchten nachgewiesen werden.

Die Anthocyane sowie die Flavonoide gehören zu den Polyphenolen, die als Antioxidantien gefährliche freie Radikale abfangen. Darüber hinaus sind sie in der Lage, Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu stoppen und Allergien vorzubeugen. Flavonoide unterstützen unser Immunsystem auf vielfältige Weise. Unter anderem verhindern sie, dass sich Pilze, Bakterien und Viren im Körper ausbreiten.

Welche Darreichungsformen von Acerola gibt es im Handel?

Acerola im Handel

In den Herstellerländern werden Acerolafrüchte mit Vorliebe direkt nach dem Pflücken verzehrt oder zu Hause zu Marmelade oder einem erfrischenden Saft verarbeitet. Die äußere Haut der Steinfrucht ist sehr dünn und reißt leicht ein, sodass sie sich nicht für einen Transport nach Europa eignet. Wer in Deutschland von der positiven Wirkung profitieren will, muss auf acerola-haltige Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Im Onlinehandel sowie in Reformhäusern, Apotheken und Bioläden sind die Produkte in unterschiedlicher Qualität erhältlich.

Für den Export werden die Früchte in den Anbaugebieten direkt nach der Ernte schockgefroren oder getrocknet. Dieser Prozess sollte sehr schonend erfolgen, damit möglichst alle Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Sobald das Wasser vollständig entfernt ist, lässt sich die Trockenfrucht weiterverarbeiten. Zur Herstellung von Acerolasaft werden die Früchte nach der Ernte entkernt und sofort gepresst. Aus der ersten Pressung entsteht der Direktsaft, der auch die Bezeichnung Muttersaft trägt und einen Fruchtsaftgehalt von fast 100 Prozent aufweist.

In Deutschland ist das Acerola Pulver die am häufigsten verwendete Darreichungsform. Es kann aus der Trockenfrucht oder dem Acerolasaft hergestellt werden. Der Unterschied liegt in den Ballaststoffen: Während Acerola Pulver aus Fruchtfleisch noch alle Ballaststoffe enthält, sind sie in dem getrockneten Saft kaum noch vorhanden. Die verschiedenen Ballaststoffanteile sorgen für eine unterschiedliche Konsistenz der beiden Pulver: Acerolasaft Pulver ist wesentlich feiner strukturiert als das grobe Pulver aus der Trockenfrucht.

Acerola Pulver lässt sich gut zu Tabletten und Kapseln weiterverarbeiten. Für die Tablettenherstellung werden zunächst Binde- und Verdickungsmittel zugesetzt. Anschließend wird die Mischung in die Tablettenform gepresst. Acerola Kapseln bestehen meistens aus Gelatine oder Zellulose. Hochwertige Produkte enthalten keine zusätzlichen Füllstoffe oder Trennmittel (Magnesiumstearat). Während sich Acerola Tabletten bereits im Magen auflösen, setzen die Kapseln ihre Inhaltsstoffe erst im Dünndarm frei. Auf diese Weise gelangen die hochwertigen Vital- und Nährstoffe fast ohne Verlust in den Körper.

Fazit: Das Vitamin-C-Wunder Acerola fördert unsere Gesundheit

Da frische Acerolafrüchte in Deutschland nicht erhältlich sind, können gesundheitsbewusste Menschen auf Acerola Pulver, Acerolasaft, Acerola Kapseln oder Tabletten zurückgreifen. Im Gegensatz zu synthetisch hergestellter Ascorbinsäure beinhalten Acerolakirschen neben Vitamin C noch zahlreiche Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Wissenschaftliche Studien konnten den Nutzen des wertvollen Superfoods bei der Krankheitsvorbeugung und der Linderung von Beschwerden nachweisen.

Die gesundheitsfördernde Wirkung wird vor allem der großen Zahl an Antioxidantien zugeschrieben, die im Fruchtfleisch enthalten sind. Beim Kauf ist es wichtig, auf einen ökologischen Anbau der Pflanze sowie ein schonendes Trocknungsverfahren zu achten. Bei der Gefriertrocknung (Sublimationstrocknung) bleiben die lebenswichtigen Nähr- und Vitalstoffe der Acerola komplett erhalten.

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