Folgendes ergeben die wissenschaftliche Studien beim Vitamin C

Eine Vielzahl an Studien belegt die herausragende Rolle von Vitamin C bei körpereigenen Prozessen. Neben der Entgiftung nimmt das vielseitige Biomolekül wichtige Aufgaben im Zusammenhang mit der Haut, dem Nervensystem, dem Immunsystem sowie dem Aufbau und der Reparatur des Bindegewebes wahr.

Studien in Bezug auf das Immunsystem

Die Wirksamkeit unserer körpereigenen Abwehrkräfte hängt von einer ausreichenden Versorgung mit Nährstoffen ab. Einige Zellen des Immunsystems (Phagozyten, T-Zellen) sind in der Lage, Vitamin C zu speichern. Der Grund liegt darin, dass sie große Mengen des lebenswichtigen Vitalstoffs benötigen, um ihre Funktionen zu erfüllen [1]. Ein Vitamin C Mangel führt zu einer Beeinträchtigung des Immunsystems sowie einer höheren Anfälligkeit gegenüber Infektionen. Aufgrund der vermehrten Bildung von Entzündungsreaktionen und einer Zunahme der Stoffwechselaktivität im Körper beeinflussen Infektionen ihrerseits den Ascorbinsäure-Spiegel [2].

Mehrere Studien zeigen, dass eine Nahrungsergänzung mit hochdosiertem Vitamin C die Häufigkeit und die Erkrankungsdauer von Erkältungen und Grippe reduzieren kann [3]. Mehrere klinische Studien belegen die Wirkung von Ascorbinsäure bei entzündlichen Erkrankungen der Atemwege. Einerseits ist der wertvolle Vitalstoff in der Lage, eine Lungenentzündung zu verhindern. Zum anderen lässt sich Ascorbinsäure auch zur Behandlung der Infektion einsetzen [4]. In Entwicklungsländern kann die kombinierte Einnahme von Vitamin C und Zink das Krankheitsbild von Malaria, Durchfällen und Atemwegserkrankungen bei Kindern verbessern [5].

Links zu den Studien:
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19263912
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29099763
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2099400/
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5409678/
[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16373990

Studien über den Zusammenhang zwischen Arteriosklerose und Vitamin C

Arteriosklerose stellt die Hauptursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar. Als wesentlicher Risikofaktor gilt das „schlechte“ LDL Cholesterin, das sich gemeinsam mit Blutfetten an den Gefäßinnenwänden von Arterien ablagert. Zahlreiche Tierstudien an Meerschweinchen und Kaninchen belegen, dass Vitamin C das Fortschreiten der Arteriosklerose verhindern kann [1]. Eine Zusammenfassung (Metaanalyse) von 13 Forschungsergebnissen weist die Ursache nach: Da die Ascorbinsäure den LDL Cholesterin Spiegel im Blut senkt, wirkt der lebenswichtige Naturstoff einer Arterienverkalkung entgegen [2].

Freie Radikale sorgen für eine chemische Veränderung (Oxidation) von LDL Molekülen im Körper. Aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften ist Vitamin C in der Lage, die Oxidation von LDL Cholesterin effektiv zu unterbinden [3] [4]. Mehrere Tierstudien legen den Schluss nahe, dass Arteriosklerose die direkte Folge eines ausgeprägten Vitamin C Mangels ist. Wenn den Versuchstieren genügend Ascorbinsäure über die Nahrung zugeführt wurde, bildeten sich die arteriosklerotischen Ablagerungen in den Schlagadern zurück [5] [6].

Links zu den Studien:
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8821982
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2682928/
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7585302
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3600973/
[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1823880/
[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26064792

Studie über die Entgiftung des Körpers mit Vitamin C

Vitamin C steuert die Herstellung zahlreicher Enzyme in der Leber und sorgt somit für eine effektive Entgiftung des Organismus. Obwohl die Wirkung von Ascorbinsäure als Entgiftungsmittel bereits seit den 1970er Jahren bekannt ist, sind bisher nur wenige wissenschaftliche Studien zu diesem Thema durchgeführt worden. In einer placebokontrollierten Tierstudie an Ratten wies eine südkoreanische Forschergruppe nach, dass Ascorbinsäure Blei binden und effektiv aus dem Körper entfernen kann. Hochdosiertes Vitamin C unterstützt die Ausscheidung des giftigen Schwermetalls wesentlich besser als eine geringe Dosierung [1].

Link zur Studie:
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3875841/

Studien in Bezug auf das Bindegewebe

Vitamin C spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung von gesundem Stütz- und Bindegewebe im menschlichen Organismus. Hauptbestandteil ist das Protein Kollagen, das dem Bindegewebe seine Festigkeit verleiht. Zahlreiche Studien haben inzwischen die Wirkung von Vitamin C bei der Kollagenproduktion untersucht. Einerseits kann Ascorbinsäure die Neubildung von Kollagen in Zellkulturen stimulieren [1]. Zum anderen sorgt das vielseitige Biomolekül dafür, dass zwei körpereigene Enzyme (Prolylhydroxylase und Lysylhydroxylase) die neu gebildeten Kollagenfasern zu stabilen Faserbündeln vernetzen [2].

Links zu den Studien:
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23228664
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18505499

Studien über Vitamin C und Krebs

In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling gemeinsam mit dem schottischen Arzt Ewan Cameron die Wirkung von hochdosierter Ascorbinsäure auf Krebspatienten untersucht. Die Ergebnisse wurden in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht und belegen, dass Vitamin C die Lebensdauer der Patienten verlängern kann. Darüber hinaus ist der wertvolle Vitalstoff in der Lage, die Beschwerden von Krebs im Endstadium zu verringern [1] [2] [3].

1991 veröffentlichte das Nationale Krebsinstitut der USA (National Cancer Institute, NCI) eine Zusammenfassung von insgesamt 46 Studien. Die Metaanalyse zeigte, dass die regelmäßige Einnahme von Ascorbinsäurepräparaten und der Verzehr von Vitamin C haltigen Nahrungsmitteln vor der Entstehung von Krebs schützen können [4].

Links zu den Studien:
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1104207
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC431183/
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC336151/
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1985398

Studien in Bezug auf die Seefahrerkrankheit Skorbut

Seit langer Zeit ist die Bedeutung von Vitamin C bei der Erkrankung Skorbut bekannt, die als erste identifizierte Mangelerkrankung eine traurige Berühmtheit erlangte. Mit der Behandlung von Skorbut ist der Name des schottischen Arztes James Lind untrennbar verbunden. Der Marinearzt führte im Jahr 1747 die erste wissenschaftliche Studie an 12 erkrankten Matrosen durch [1]. Dank dieser für die damalige Zeit ungewöhnlichen Forschungsarbeit verlor die unheimliche Seefahrerkrankheit allmählich ihren Schrecken. Aufgrund von einseitiger, ungesunder Ernährung treten heute in Industrieländern noch Fälle von Skorbut auf.

Eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem Jahr 2008 beschreibt den Fall eines 47-jährigen Kanadiers, der in der Notaufnahme eines Krankenhauses erschien. Als Symptome zeigte der Mann unter anderem Antriebslosigkeit, beginnende Verwirrtheit, Schwäche, Müdigkeit, Gewichtsverlust sowie einen nicht juckenden Ausschlag an den Innenseiten der Oberschenkel. Da die durchgeführten Untersuchungen keine Hinweise auf die zugrunde liegende Krankheit lieferten, waren die Ärzte ratlos. Erst ein hinzugezogener Ernährungsexperte konnte das Rätsel lösen: Skorbut. Der Kanadier hatte während der letzten sechs Monate weder Obst noch Gemüse verzehrt und litt deshalb an einem ausgeprägten Vitamin C Mangel [2].

Links zu den Studien:
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19519673
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2567249/

Studien bezüglich der Wirkung von Vitamin C auf das Nervensystem

Vitamin C spielt eine wichtige Rolle im zentralen Nervensystem. Der wertvolle Vitalstoff reguliert die körpereigene Produktion der Botenstoffe (Neurotransmitter) Adrenalin, Noradrenalin und des Stresshormons Cortisol [1] [2]. Unter anderem ist Ascorbinsäure für die Aufrechterhaltung der Neurotransmitterkonzentration in unserem Nervensystem verantwortlich [3]. Somit beeinflusst der Ascorbinsäurespiegel Müdigkeit, Stressempfinden und die Stimmungslage des Menschen. Eine placebokontrollierte Studie an 42 brasilianischen Schülern belegt, dass Vitamin C Angststörungen verbessern kann. Darüber hinaus ist das vielseitige Biomolekül in der Lage, das Auftreten von Angstzuständen zu verhindern [4].

Links zu den Studien:
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3449284/
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11590482
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11814146
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26353411

Studien über die Verbesserung des Hautbilds mit Vitamin C

Die ausreichende Versorgung mit Vitamin C stellt eine wesentliche Voraussetzung für die Gesundheit unserer Haut dar. Aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften wirkt Ascorbinsäure einer vorzeitigen Hautalterung durch die UV-Strahlung der Sonne entgegen [1] [2]. Da Vitamin C die Herstellung des Strukturproteins Kollagen reguliert, unterstützt das vielseitige Biomolekül eine Reparatur der geschädigten Haut [3]. Eine Studie mit insgesamt 4.025 amerikanischen Frauen konnte nachweisen, dass die regelmäßige Einnahme von ascorbinsäurehaltigen Nahrungsergänzungsmitteln einen positiven Einfluss das Hautbild hat [4].

Eine australische Studie an 453 älteren Frauen europäischer Abstammung untersuchte das Ausmaß der Faltenbildung in Abhängigkeit vom Verzehr Vitamin C haltiger Lebensmittel. Das Ergebnis: Die Anzahl und Tiefe der Hautfalten hängt in sonnigen Ländern stark von der Ernährung ab. Je höher die tägliche Vitamin C Aufnahme umso jugendlicher ist das Erscheinungsbild der Haut [5].

Links zu den Studien:
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1390169
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11896774
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3351329
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17921406
[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11293471

Studie bezüglich der Zellerneuerung durch Vitamin C

Mit seinen antioxidativen Eigenschaften wirkt Vitamin C der Alterung unserer Körperzellen entgegen. Entscheidend für den Alterungsprozess der Zellen sind die sogenannten Telomere. Sie sitzen am Ende der Chromosomen des Erbguts und verkürzen sich bei jeder Zellteilung. Bei zu kurzen Telomeren ist eine weitere Teilung nicht mehr möglich, sodass die Zelle stirbt. Dank des körpereigenen Enzyms Telomerase lässt sich dieser Prozess umkehren. Die Telomerase sorgt dafür, dass die Telomere aufgebaut werden und die Zelle sich dadurch verjüngt. Im Jahr 2013 stellten chinesische Wissenschaftler in einer Studie fest, dass Vitamin C die Telomerase aktiviert und somit für die Zellerneuerung direkt verantwortlich ist [1].

Link zur Studie:
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3299914/

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