Vitamin B12 als Spritze und Infusion

Neben Tabletten, Kapseln und Tropfen ist Vitamin B12 auch in Form von Ampullen erhältlich. Sie werden mit einer Spritze oder als Infusion verabreicht. In ihrer Wirkung auf den menschlichen Körper unterscheiden sich die einzelnen Darreichungsformen nur geringfügig.

Vitamin B12 als Injektion oder Infusion

Ärzte und Heilpraktiker setzen eine Vitamin B12 Spritze seit Jahrzehnten erfolgreich bei unterschiedlichen Beschwerden ein. Ampullen zur Injektion stellen eine bewährte und bestens erforschte Darreichungsform von Cobalamin dar. Entsprechend gut sind die Erfahrungen von Patienten und Therapeuten. Diese Art der Behandlung wird allgemein als parenterale Therapie bezeichnet. Der Begriff parenteral bedeutet wörtlich „neben den Darm“. Mediziner meinen damit die Verabreichung eines Wirkstoffs unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts.

Meistens erfolgt die Injektion in die Vene (intravenös), den Muskel (intramuskulär) oder unter die Haut (subkutan). Manchmal ist es sinnvoll, dem Körper Vitamin B12 nicht zu schnell zuzuführen. In diesem Fall verwenden Ärzte eine Infusion mit isotonischer Kochsalzlösung oder Ringer Lactat Lösung, die Cobalamin und andere Vitalstoffe enthält. Diese Mischung wird über einen Zeitraum von 20 bis 60 Minuten tropfenweise in eine Armvene gegeben.

Wirkung einer Vitamin B12 Spritze

Spritze mit Vitamin B12

Ampullen und Fertigspritzen kommen in der Schulmedizin vor allem bei ausgeprägten Vitamin B12 Defiziten zum Einsatz. Das geschieht aus zwei Gründen:

Einerseits sorgt die parenterale Gabe dafür, dass hohe Dosen des lebenswichtigen Vitalstoffs rasch in den Organismus gelangen. Zum anderen wird dadurch das Problem von Vitamin B12 Aufnahmestörungen umgangen. Bei einer Mangelsituation ist häufig die Resorption von Cobalamin im Darm beeinträchtigt. Die Injektion bietet eine gute Möglichkeit, das wertvolle Biomolekül ohne größere Verluste zu verabreichen.

Normalerweise injiziert der Arzt oder Heilpraktiker den Inhalt der Ampulle in einen Muskel. Von dort gelangt der Wirkstoff in die Blutbahn und stehen dem Körper umgehend zur Verfügung. Nach der Anwendung von sechs bis zehn Spritzen ist der Mangel beseitigt und die Vitamin B12 Depots füllen sich komplett auf. Laut Empfehlung der meisten Hersteller sollten einmal pro Woche 1.000 bis 1.500 Mikrogramm Cobalamin verabreicht werden. Zur Auswahl stehen zwei unterschiedliche Wirkstoffe: Hydroxycobalamin und Cyanocobalamin.

Beide Vitamin B12 Varianten weisen eine ähnliche Wirksamkeit in unserem Organismus auf. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass Hydroxycobalamin eine natürliche Form von Vitamin B12 darstellt und auch in der Nahrung vorkommt. Cyanocobalamin ist ein künstlich hergestelltes Produkt, das es in der Natur nicht gibt. Wegen der günstigeren Ausgangsstoffe kosten Cyanocobalamin Ampullen im Handel etwas weniger als solche mit Hydroxycobalamin.

Erfahrungen mit der Vitamin B12 Kur

Wie Erfahrungsberichte im Internet zeigen, können viele Menschen ihren Bedarf an Cobalamin nicht über die Ernährung decken. Als Alternative zu Tabletten und anderen Nahrungsergänzungsmitteln sind vor allem bei Veganern Vitamin B12 Injektionen beliebt. Die meisten Ampullen enthalten zwischen 100 und 3.000 Mikrogramm Cobalamin. Der Körper kann 40 bis 70 Prozent davon verwerten und in biologisch aktive Moleküle umwandeln. Zahlreiche Erfahrungsberichte von Ärzten bestätigen, dass sich mit einer einzigen Ampulle der Vitamin B12 Bedarf für mehrere Wochen sicherstellen lässt.

Eine Mehrzahl der Therapeuten gibt deshalb die Empfehlung, eine Kur mit wöchentlichen Cobalamin-Spritzen durchzuführen. Wie viele Injektionen erforderlich sind, hängt vom Ausmaß des Vitamin B12 Defizits ab. Die Erfahrungen von Anwendern belegen: Bei gesunden Personen genügen in der Regel zwei Kuren pro Jahr mit jeweils drei Spritzen, um eine ausreichende Versorgung mit dem lebensnotwendigen Vitalstoff zu gewährleisten.

Fazit: Vitamin B12 Fertigspritzen sind wirksam und gut verträglich

Bei ausgeprägten Mangelzuständen haben sich Therapien mit Vitamin B12 per Spritze bewährt. Viele Heilpraktiker und Naturheilärzte setzen diese Behandlungsform bereits bei einer leichten Unterversorgung ein. Da die Kosten nicht allzu hoch sind, können sich auch Selbstzahler eine Cobalamin Kur leisten. Aktuelle Erfahrungsberichte weisen darauf hin, dass die gleiche Wirkung ebenfalls durch die Einnahme von Vitamin B12 Tabletten oder Kapseln erreicht werden kann.

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